Der SchH-Sport

Fährtenhund
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Der Hund erfährt seine Umwelt überwiegend über seinen hervorragend ausgeprägten Geruchssinn. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Hunde mindestens 1 Millionen mal besser riechen können als Menschen. Diese natürliche Veranlagung des Hundes macht man sich bei der Fährtenarbeit zunutze.

Der Fährtenleger verändert beim Legen der Fährte die Mikroorganismen des Bodens und ggf. vorhandene Bodenvegetation. Die toten Pflanzenzellen werden von Bodenbakterien gefressen. Hierbei entsteht ein Mikrobengeruch, der verbunden mit dem Schuh- und dem Eigengeruch des Menschen den eigentlichen Fährtengeruch bildet. Die Fährte führt durch unterschiedliches Gelände und auch über Strassen und Wege. Andere Spuren, wie z.B. Wild oder Menschen, können die Fährte kreuzen. Ein erfahrener und gut ausgebildeter Hund verfolgt die einmal aufgenommene Fährte auch über kreuzende und nahezu zeitgleich gelegte Verleitungsfährten hinweg.

Das Ausarbeiten von Fährten entspricht der Natur des Hundes. Dennoch bedarf es eines fleißigen und einfühlsamen Hundeführers, damit der Hund nach seiner Ausbildung in der Lage ist, eine Personenfährte mit Winkeln ohne Hilfe auszuarbeiten und seinem Führer auf der Fährte abgelegte Gegenstände anzuzeigen. Dabei wird die Suchleistung allein vom Hund erbracht.

Bestand für den Urahn „Wolf“ am Ende der Fährte die Hoffnung auf Beute, so erhält unser Hund als Lohn und gleichzeitig als Motivation für das nächste Mal einen Leckerbissen von seinem Führer verbunden mit viel Lob und anschließendem Spiel.

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